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Die Individualisierungs-These

Author: Juergen Friedrichs

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3663097242

Category: Social Science

Page: 302

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schon in den 20er Jahren abzeichnen? Was ist in anderen Ländern geschehen? Sind es vielleicht ein universaler, an die Entwicklung marktwirtschaftlicher und durch den Kapitalismus begünstigte Entwicklungen? 3. Wie ist das Konzept ,Jndividualisierung" definiert? Ist Individualisierung ein Prozeß und/oder die Beschreibung eines (individuellen) Zustands? Welche Di mensionen umfaßt ,,Individualisierung"? Läßt sich eine Individualisierung in verschiedenen Handlungsbereichen (z. B. Partnerschaft, Berufsausbildung, Frei zeitverhalten, Wahlverhalten) beobachten? Bestehen Korrelationen zwischen dem Ausmaß "individualisierten" Verhaltens in diesen Verhaltensbereichen? Welche Beziehung besteht zwischen dem Prozeß der Individualisierung und dem der Modernisierung? Folgt man Lepsius (1988: 218) so sind die Analysen der Modernisierung von zwei Schwächen geprägt: Zum einen ist es die Unklar heit der Indikatoren und der Messung angesichts fehlender Zeitreihen-Daten, zum anderen die empirisch nicht belegte Annahme einer simultanen Verände rung in unterschiedlichen Dimensionen. Wenn aber keine simultane Ver änderung nachweisbar ist, sondern vielmehr ungleichzeitiger Wandel einzelner Bereiche - welcher Teilprozeß führt dann zu einer stärkeren Individualisierung? 4. Variiert das Ausmaß der Individualisierung mit dem sozialen Status, sei er über Bildung, Einkommen oder Macht gemessen? Welche geschlechtsspezifischen Unterschiede lassen sich nachweisen? 5. Welche gesellschaftlichen Bedingungen sind es genau, aus deren Zwängen das Individuum entlassen wurde und - wichtiger noch - in welcher Form haben sie das Verhalten der Individuen beeinflußt? Es sind demnach sowohl die Art der Verhaltensrestriktionen als auch deren Wirkungsmechanismus zu bestimmen. Die Beiträge des Bandes nehmen diese Fragen auf und vereinigen theoretisch methodologische Arbeiten und theoretisch-empirische AnalysenI.

Individuum und Gesellschaft - Die Individualisierungsthese

Author: Stephanie Zirbes

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656276501

Category: Social Science

Page: 14

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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Sozialwissenschaften allgemein, Note: 1,2, Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Individualisierungsthese von Ulrich Beck, welche er in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts in seinem Buch „Risikogesellschaft“ veröffentlichte, wird auch heute noch kontrovers diskutiert. Daher soll im Folgenden ein Überblick verschafft werden was mit Individualisierung überhaupt gemeint ist und welche unterschiedlichen Ansichten bezüglich des Themas zu finden sind. Das Hauptthema der Arbeit wird sich, wegen dessen Aktualität, auf die These Ulrich Becks konzentrieren und unter verschiedenen Gesichtspunkten beleuchten. Es soll deutlich gemacht werden was seine These auszeichnet und in wieweit sie sich von früheren Konzepten zu diesem Thema abgrenzt. Da die Begriffe „Erste Moderne“ und „Zweite Moderne“ grundlegend wichtig sind um seinen Ansatz wiederzugeben, wird im ersten Teil auf diese Thematik eingegangen, bevor seine Theorie der „dreifachen Individualisierung“ erläutert wird. Darin beschreibt er drei Dimensionen, die den Individualisierungsprozess charakterisieren. Im Anschluss daran werden die Folgen der Individualisierung für das Individuum genauer betrachtet und es wird versucht die Thematik anschaulich zu gestalten und zu erklären, indem der Prozess und die Folgen der Individualisierung am Beispiel der Frau aufgezeigt werden. Der letzte Punkt setzt sich mit der Kritik und den offenen Fragen zu Ulrich Becks These auseinander, welche trotz, oder gerade wegen, des Erfolgs seiner Theorie, vielfältig aufgetreten sind. Als Literatur wurden überwiegend Veröffentlichungen von Ulrich Beck verwand um einen tieferen Einblick in das Komplexe Thema zu erhalten. Durch das Aufführen der Kritik and der These Ulrich Becks soll die Objektivität jedoch erhalten bleiben und kritisch untersucht werden ob die These wissenschaftlichen Bestand hat.

Die Individualisierungsthese von Ulrich Beck und das marxsche Klassenkonzept von Tom Bottomore im Vergleich

Author: Winfried Braun

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3668856109

Category: Social Science

Page: 12

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Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Soziologie - Soziales System, Sozialstruktur, Klasse, Schichtung, Note: 2,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Sozialstruktur und Diversität, Sprache: Deutsch, Abstract: „Die Gesellschaft ohne Individuen, das Individuum ohne Gesellschaft ist ein Unding“ (Elias 2001). Mit diesen Worten beschrieb Norbert Elias die Beschaffenheit der Beziehung zwischen Individuum und Gesellschaft, welche er ausführlich erforschte. Er kam dabei zu dem Schluss, das sowohl das Eine, als auch das Andere ohne jeweiliges Gegenstück nicht zu denken sei. Für Ulrich Beck, welcher sich ebenfalls eingehend mit den Menschen und ihrem gesellschaftlichen Zusammenleben befasst, lässt sich in den vergangenen Jahrzehnten darüber hinaus eine Entwicklung beobachten, welche den Menschen aus den herkömmlichen, gesellschaftlichen Strukturen herauslöst und ihn damit einerseits um Freiheiten bereichert, andererseits jedoch um Sicherheiten beraubt.

Eigenes Leben?

christliche Sozialethik im Kontext der Individualisierungsdebatte

Author: Marc-Ansgar Seibel

Publisher: Verlag Ferd.Sch├╢ningh GmbH & Co KG

ISBN: 3506728857

Category: Christian ethics

Page: 312

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Die Gegenthese zu Becks Individualisierungsthese: Stabilität von Familie

Author: Julia Przybilla

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640155904

Category:

Page: 24

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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 1,3, Universitat Augsburg, Veranstaltung: Familiensoziologie, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Unsere Gesellschaft ist im 20. Jahrhundert mehr Einflussen von Aussen ausgesetzt gewesen als in den Jahrhunderten zuvor. Waren Bucher und Zeitungen zuvor Das Fenster zur Welt," so kann man sich mit Erfindungen wie Kino, Radio, Fernsehen und zuletzt dem Internet den verschiedensten Weltanschauungen nicht mehr entziehen. Die Schlagworte Westernisierung und Amerikanisierung sind fur uns heute noch genauso aktuell wie in den 1920ern als sie das erste Mal diskutiert wurden. Sie stehen als Chiffre fur eine neue Wertewelt, die schliesslich einen Kulturbruch mit dem Althergebrachten mit sich bringt. Das Angebot an Lebensentwurfen ist mittlerweile so gross, dass der Prozess der Entscheidungsfindung nicht eindeutig ausfallen kann. Die Modelle sind daher zwiespaltig, ambivalent. Werte, die vor allem von alteren Personen noch eingefordert werden, stellen viele vor ein Problem. Beispielsweise sollen Familiegrundung, Ausbildungsabschluss und Berufseinstieg gemeistert werden und das alles im Alter von 20 bis 30. Dieses Zeitfenster ist fur die meisten zu eng und zeigt die Unpassformigkeit der Lebensvorstellungen in unserer Gesellschaft auf. Der Versuch, das eigene Leben zu ordnen, fallt ganz unterschiedlich aus, was die Vielzahl privater Lebensformen, die unter dem Stichwort Pluralisierung diskutiert werden, zeigen. In diesem Zusammenhang erscheint auch die Individualisierung wichtig, deren ersten Schub man bereits zu Beginn der Postmoderne findet. Die Individualisierungsthese, die sich auf die neusten demographischen Prozesse stutzt, geht davon aus, dass wir auf eine Singlegesellschaft zusteuern, was den Verfall der Familie beinhaltet. In diesem Zusammenhang stellt sich allerdings die Frage, ob die Stabilitat von Familie wirklich so gefahrdet ist, oder ob es nic"

Ulrich Becks Individualisierungsthese. Eine kritische Betrachtung

Author: Sarah Bastemeyer

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656689008

Category: Social Science

Page: 14

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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Soziologie - Politische Soziologie, Majoritäten, Minoritäten, Note: 1,7, Leuphana Universität Lüneburg, Veranstaltung: Soziologische Gegenwartsanalysen, Sprache: Deutsch, Abstract: Ulrich Becks Individualisierungsthese hinterfragt klassische Sozialisationstheorien beziehungsweise zweifelt ihre Anwendbarkeit auf die moderne Gesellschaft an. Der in den letzten Jahrzehnten stattgefundene kategoriale Wandel im Verhältnis von Individuum und Gesellschaft, erzwingt nach seiner Ansicht einen gänzlich neuen Blickwinkel. Diesem versucht er mit seinen Theorien bezüglich der Risikogesellschaft und der Individualisierungsthese, in seinem ihm eigenen Stil, Rechnung zu tragen. Der Fokus dieser Ausarbeitung wird auf den daraus stammenden Themenkomplex der Individualisierung und Becks Überlegungen diesbezüglich gesetzt. Diese werden detailliert aufgezeigt und kritisch betrachtet. Einleitend wird Becks Individualisierungsthese allgemein dargestellt. Anschließend werden einzelne Aspekte und daraus abzuleitende Thesen näher behandelt. So wird der Fahrstuhlef-fekt analysiert, die Rolle der Frauen im gesellschaftlichen Wandel beleuchtet sowie der wich-tige Bereich der „riskanten Freiheiten“ thematisiert. Ein anschließendes Kapitel widmet sich den Eigenheiten von Becks Schreibstil. Abschließend wird im Rahmen einer Schlussbetrach-tung ein Fazit erarbeitet, in dem unter anderem die oben dargestellte Frage beantwortet wird.

Individualisierung

Author: Thomas Kron,Martin Horácek

Publisher: transcript Verlag

ISBN: 3839405513

Category: Social Science

Page: 184

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Der Begriff der Individualisierung stellt seit den Anfängen der Soziologie bis zur ausgearbeiteten Individualisierungsthese einen wichtigen Teil der Gesellschaftstheorie dar. Insbesondere in den BA- und MA-Modulen zur Theorie und zur Geschichte der Soziologie, aber auch zur Sozialstrukturanalyse gehört der Begriff der Individualisierung daher zum festen Bestand des Curriculums. Diese Einführung gibt einen systematischen Überblick über die zentralen Facetten des Begriffs und die wichtigsten klassischen Theorien über Individualisierung. Schließlich skizziert sie die Aktualität des Individualisierungsgedankens angesichts des rapiden kulturellen und sozialstrukturellen Wandels in der Gesellschaft der Gegenwart.

Handbuch Spezielle Soziologien

Author: Georg Kneer,Markus Schroer

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 9783531153131

Category: Social Science

Page: 734

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Das "Handbuch Spezielle Soziologien" gibt einen umfassenden Überblick über die weit verzweigte Landschaft soziologischer Teilgebiete und Praxisfelder. Im Gegensatz zu vergleichbaren Buchprojekten versammelt der Band in über vierzig Einzelbeiträgen neben den einschlägigen Gegenstands- und Forschungsfeldern der Soziologie wie etwa der Familien-, Kultur- und Religionssoziologie auch oftmals vernachlässigte Bereiche wie etwa die Architektursoziologie, die Musiksoziologie und die Soziologie des Sterbens und des Todes. Damit wird sowohl dem interessierten Laien, den Studierenden von Bachelor- und Masterstudiengängen als auch den professionellen Lehrern und Forschern der Soziologie ein Gesamtbild des Faches vermittelt. Die jeweiligen Artikel führen grundlegend in die einzelnen Teilbereiche der Soziologie ein und informieren über Genese, Entwicklung und den gegenwärtigen Stand des Forschungsfeldes. Das "Handbuch Spezielle Soziologien" bietet durch die konzeptionelle Ausrichtung, die Breite der dargestellten Teilbereichssoziologien sowie die Qualität und Lesbarkeit der Einzelbeiträge bekannter Autorinnen und Autoren eine profunde Einführung in die grundlegenden Themenbereiche der Soziologie.

Lebensstile im sozialstrukturellen Kontext

Ein theoretischer und empirischer Beitrag zur Analyse soziokultureller Ungleichheiten

Author: Dirk Konietzka

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3322832546

Category: Social Science

Page: 275

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Die Auseinandersetzung mit den Forschungsstrategien der Lebensstilforschung, die unter der Prämisse einer fortschreitenden Entkoppelung soziokultureller von sozialstrukturellen Phänomenen nunmehr Lebensstile als Zentren der sozialen Identitäts- und Milieubildung untersuchen, bildet den Ausgangspunkt dieser Studie. Es werden erhebliche konzeptionelle und methodische Schwächen dieser Modelle aufgezeigt, und es wird in der Folge für einen sozialstrukturell fundierten Lebensstilansatz plädiert, in welchem die kulturelle Alltagspraxis zentral auf die Frage der sozialen Trägergruppen von Lebensstilen bezogen wird. Der empirischen Strukturierung soziokultureller Phänomene in Abhängigkeit von strukturell definierten Untersuchungsgruppen geht der Autor schließlich in einer sekundärstatistischen Analyse nach.

Quantitative Forschung in der Sozialstrukturanalyse

Anwendungsbeispiele aus methodischer Perspektive

Author: Nicole Burzan

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3531908413

Category: Social Science

Page: 184

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Das Buch blickt aus methodischer Perspektive auf konkrete Anwendungsbeispiele der quantitativen Sozialstrukturforschung. Beispiele für methodische Herausforderungen und Lösungen hinsichtlich des Forschungsablaufs, der Datenerhebung und Auswertung sind die Messung von Armut, Alter als Lebensphase, bildungsspezifische Partnerwahl, Einstellungen zu sozialer Ungleichheit im internationalen Vergleich sowie soziale Netzwerke von Müttern. Im Mittelpunkt stehen nicht Durchführungsweisen statistischer Verfahren, sondern die Verknüpfung von Forschungsmethoden mit Inhalten.

Das individualisierte Ich in der modernen Gesellschaft

Author: Gerd Nollmann,Hermann Strasser

Publisher: Campus Verlag

ISBN: 9783593375885

Category: Individuality

Page: 207

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Individualisierungen

Ein Vierteljahrhundert "jenseits von Stand und Klasse"?

Author: Peter A. Berger,Ronald Hitzler

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 353192589X

Category: Social Science

Page: 347

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Auch nach mehr als einem Vierteljahrhundert ist die Diskussion über die von Ulrich Beck in den 1980er Jahren vorgetragene „Individualisierungsthese“ so lebendig wie kontrovers. In theoretischer Hinsicht eröffnet sie immer wieder neue Perspektiven auf (reflexiv) moderne Gesellschaften und provoziert Fragen nach deren Zusammenhalt. Und in empirischer Hinsicht finden sich immer zahlreichere Untersuchungen, die „Individualisierungen“ in verschiedenen Bereichen aufspüren, aber auch Gegenkräfte identifizieren. Dieser Band repräsentiert die Vielzahl und Vielfalt empirischer Analysen und theoretischer Stellungnahmen zu „Individualisierungen“. Mit Beträgen von Soziologinnen und Soziologen unterschiedlicher theoretischer und methodischer Ausrichtungen und aus verschiedenen Generationen öffnet er damit zugleich den Blick auf die Fruchtbarkeit der vor mehr als 25 Jahren entwickelten Individualisierungsthese.

Die Wende als Individualisierungsschub?

Umfang, Richtung und Verlauf des Individualisierungsprozesses in Ostdeutschland

Author: Gitta Scheller

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3322807525

Category: Social Science

Page: 373

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m Zentrum der Studie steht die Frage, ob und inwieweit Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung von einem Individualisierungsschub erfasst wurde. Dies wurde auf Grund der schnellen Anpassung der Lebensbedingungen in Ostdeutschland an westdeutsche Verhältnisse von vielen AutorInnen erwartet. Die Ergebnisse dieser Untersuchung widersprechen der Vermutung nicht. Sie zeigen aber, dass der Individualisierungsprozess in Ostdeutschland auf Grund der anders gelagerten Sozialisationserfahrungen der Menschen sowie der Spezifika des Transformationsprozesses zahlreiche Besonderheiten gegenüber dem westdeutschen aufweist, d.h. eine andere inhaltliche Ausprägung annimmt, in anderer Richtung verläuft und sich auch in anderer Stärke darstellt.

Die Nichtwähler

Ursachen der sinkenden Wahlbeteiligung in Deutschland

Author: Thomas Kleinhenz

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 332293506X

Category: Social Science

Page: 260

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Jeder fünfte Deutsche ging bei den Bundestagswahlen 1994 und 1990 nicht zur Wahl. Dieses Buch untersucht die Ursachen der drastisch sinkenden Wahlbeteiligung. Die längsschnittliche Analyseperspektive für den Zeitraum von 1980 bis 1994 eröffnet erstmals die Möglichkeit, umfassend die Motive der Nichtwähler zu erforschen. Im Gegensatz zu früheren Untersuchungsergebnissen läßt sich feststellen, daß die Nichtwähler keineswegs vorwiegend aus unteren Schichten stammen oder politisch desinteressiert sind. Vielmehr sind es vor allem "Bürger der Mitte", die nicht mehr zur Wahl gehen. Zudem kommt der Autor zu dem Schluß, daß es die vielzitierte "Partei der Nichtwähler" nicht gibt,denn: Die Gründe für das Fernbleiben sind äußerst unterschiedlich. Deshalb wurde in dieser Arbeit auf der Basis von über 30.000 Befragten und über 3.000 Nichtwählern - repräsentativ für die Bundesrepublik - erstmals eine Segmentierung der Nichtwählerschaft vorgenommen. Sieben verschiedene Nichtwählertypen sind im wesentlichen für die sinkende Wahlbeteiligung verantwortlich. Der Band beschreibt, wer nicht mehr wählt und warum: in ca. 20 Abbildungen und 70 Tabellen wird das Phänomen der Nichtwähler, das in der Wahlforschung bisher nur am Rande diskutiert wurde, intensiv analysiert.

Familienformen im sozialen Wandel

Author: Rüdiger Peuckert

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3531190318

Category: Social Science

Page: 786

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Das Buch zeigt für West- und Ostdeutschland und für die Länder der Europäischen Union vergleichend auf, dass der Anteil der Bevölkerung, der nach konventionellen Mustern lebt, stark rückläufig ist und im Zuge eines allgemeinen gesellschaftlichen Modernisierungsprozesses die Zahl derer ansteigt, die nicht-traditionale Lebens- und Beziehungsformen praktizieren. Informationen der amtlichen Statistik werden ergänzt durch Ergebnisse empirischer Untersuchungen, die die Selbstwahrnehmung der Befragten in den Mittelpunkt stellen und differenzierte Einblicke in die komplexen Beziehungskonstellationen erlauben.

Die Theorie der Individualisierung - Lebenslage und Bewusstsein/ Eine explorative Studie zur Wahrnehmung der Individualisierung in den Bereichen Erwerbsarbeit und Partnerschaft/ Familie

Author: Dennis Wortmann

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638711374

Category:

Page: 176

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Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 1,3, Universitat Augsburg (Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultat), 27 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Tagtaglich trifft jeder von uns Entscheidungen in seinem Alltagsablauf, angefangen beim Brotaufstrich zum Fruhstuck, uber das Fortbewegungsmittel zur Universitat oder dem Arbeitsplatz, bis hin zum Fernsehsender, der uns am Abend unterhalten soll. Vielleicht treffen wir diese Entscheidungen nicht mehr bewusst, vielleicht sind wir es gewohnt immer Honig auf die Semmel zu schmieren, immer mit dem Auto unterwegs zu sein und jeden Abend das gleiche Programm zu konsumieren. Doch haben wir auch dann zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Entscheidung gefallt. Aber woruber haben wir entschieden? Wir haben stets die Auswahl aus einem vielseitigen Angebot, was zugegeben sehr verlockend und fortschrittlich klingt, doch bei genauerer Betrachtung auch zur Qual werden kann. Nicht immer bedeutet mehr Auswahl auch mehr Freiheit. Der Mensch sieht sich immer mehr Handlungsmoglichkeiten gegenuber, er kann je nach Schulabschluss in der Theorie eine Vielzahl von verschiedenartigen Berufen ergreifen oder seine private Lebensfuhrung nach eigenem Belieben variieren, sprich Single sein, die Ehe auf Probe" wagen oder ernsthaft heiraten. Diese Arbeit beschaftigt sich mit der Individualisierung als einer Theorie der modernen Gesellschaftsanalyse. Die Individualisierungsthese, vornehmlich in Person von Ulrich Beck, beschreibt anhand statistischer Erkenntnisse, und damit mehr oder minder objektiv," beobachtbare Zustande der Gesellschaft und trifft hypothetische Aussagen uber die Lebenslagen der Individuen. Doch eines tut sie nicht; sie fragt nicht nach dem Bewusstsein der Individuen. Genau an dieser Stelle soll die Arbeit ansetzen und versuchen neue Erkenntnisse zu liefern. Von der theoretischen Seite wird den Individuen mehr oder minder unterstellt, dass sie

Studien zum religiösen Wandel in Deutschland und Europa

Author: Detlef Pollack

Publisher: Mohr Siebeck

ISBN: 9783161500152

Category: Religion

Page: 367

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English summary: Religion is back on the political agenda of Western societies, which is why more and more social scientists have abandoned secularization theories which treat religion and modernity as contradictory and assume the decreasing importance of religion in modern societies. Detlef Pollack questions whether and to what extent it is justified to give up the classical secularization theory. He asks which alternative models of accounting for the religious changes in modern societies are available and undertakes first steps in order to test the validity of various theoretical models empirically. In doing so, he focuses on the religious and ecclesiastical developments in Germany since 1945, but takes into consideration religious changes in Western and Eastern Europe as well. Special emphasis is placed on religious changes within German Protestantism in the West and the East. German description: Angesichts der unubersehbaren bleibenden Relevanz des Religiosen auch unter den Bedingungen der Moderne mehren sich die Stimmen, die der bislang weithin als gultig anerkannten Sakularisierungsthese kritisch entgegentreten und den oft behaupteten Zusammenhang zwischen Modernisierung und Sakularisierung bestreiten. Eine solche Infragestellung fordern die Sozialwissenschaften, die Religion und Moderne bisher stets gegensatzlich behandelt haben, unmittelbar heraus. Detlef Pollack untersucht, inwieweit es berechtigt ist, die klassische Sakularisierungsthese aufzugeben. Er fragt, welche alternativen Modelle zur Erklarung religioser Wandlungsprozesse in modernen Gesellschaften den Sozialwissenschaften zur Verfugung stehen und geht erste Schritte, um die Gultigkeit unterschiedlicher theoretischer Modelle empirisch zu testen. Der Schwerpunkt dieser empirischen Analysen liegt auf den gegenwartig beobachtbaren religiosen und kirchlichen Veranderungen in Deutschland, aber auch religiose Wandlungsprozesse in Westeuropa und in Osteuropa werden ins Auge gefasst. Daruber hinaus wendet sich der Autor historischen Fragestellungen zu. Dabei behandelt er die Umorientierungsprozesse im deutschen Protestantismus unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg ebenso wie die religiosen Umbruche im westdeutschen Protestantismus der 60er und 70er Jahre oder den dramatischen Zusammenbruch kirchlicher Bindungen in der fruheren DDR. Den Abschluss bilden Studien zum Wandel des evangelischen Abendmahlsverstandnisses seit der Reformation und der Entwicklung des Kontingenzbegriffes im Mittelalter und in der Neuzeit.

Individualisierung und Integration

Neue Konfliktlinien und neuer Integrationsmodus?

Author: Peter Sopp,Ulrich Beck

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3322958183

Category: Social Science

Page: 201

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Wie wirken sich Individualisierungstendenzen auf die Konzeption von Liebesbeziehungen aus?

Author: Martin Achterberg

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3668106436

Category: Social Science

Page: 20

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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 2,0, Universität Rostock (Institut für Soziologie und Demographie), Sprache: Deutsch, Abstract: In Das ganz normale Chaos der Liebe (1986) stellen Ulrich Beck und Elisabeth Beck-Gernsheim die Ambivalenz der Liebesbeziehung im späten 20. Jahrhundert heraus. Jener diagnostizierten Ambivalenz geht Becks Individualisierungstheorie voraus, die ebenfalls in ambivalenter Weise zu verstehen ist. Ambivalenz bedeutet hier, dass sich die fortschreitende Individualisierung sowohl in einer erhöhten Wahlfreiheit als auch in einem verstärkten Zwang zur Wahl für jedes Individuum äußert. Bereits hieraus lässt sich die Tendenz zunehmender Komplexität erkennen, die aus der gleichzeitig steigenden Entscheidungsfreiheit und Selbstverantwortlichkeit jedes einzelnen für sich selbst entspringt. Wenn nun also eine selbstverantwortliche und theoretisch freie Gestaltung der eigenen Biographie einen Anstieg der Komplexität für das jeweilige Individuum zur Folge hat – wie steht es dann um die Vereinbarkeit zweier, theoretisch vollkommen individueller Biographien in einer gemeinsamen Liebesbeziehung? Genauer: Wie wirken sich die, von Ulrich Beck diagnostizierten, Individualisierungstendenzen auf die Konzeption von Liebesbeziehungen aus? Zur Betrachtung dieser Frage wird zu Beginn die Individualisierungsthese nach Ulrich Beck in ihren Zusammenhängen zur Gestaltung der jeweiligen Individualbiographie und der Vereinbarkeit mit einer gemeinsamen Paarbiographie in Liebesbeziehungen erläutert. Darauffolgend sollen ausgewählte Beziehungskonzeptionen in Bezug zu ihrer Konformität mit den zunehmenden Mobilitätserfordernissen des Arbeitsmarktes und den Auswirkungen der Individualisierungstendenzen betrachtet werden. Da das Neue an der Individualisierung die Individualisierung der weiblichen Berufsbiographie ist, sollen neben der Betrachtung der Konformität von Beziehungskonzeption, Arbeitsmarkt und Individualisierungsthese auch die Rollenverhältnisse innerhalb der Paarbeziehung dargelegt und vergleichend analysiert werden. Im anschließenden letzten Abschnitt sollen die Ergebnisse der Betrachtungen reflektiert werden, sodass ein Ausblick auf weitere Möglichkeiten der Bearbeitung der Problemstellung zur Vereinbarkeit von Familie und individueller Selbstverwirklichung eröffnet werden kann.

Singles

Biographische Konstruktionen abseits der Intim-Dyade

Author: Jutta Kern

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3322851117

Category: Social Science

Page: 279

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"Single" ist ein wissenschaftlich und alltäglich häufig verwendeter Begriff, obwohl er höchst unklar definiert wird. Die Arbeit zeigt zunächst unterschiedliche Annäherungen an diesen Begriff auf und hält eine kurze historische Rückschau zu Alleinlebenden und Unverheirateten, um anschließend eine Definition von "Singles als Selbstdeutung" zum Ausgangspunkt der Untersuchung zu nehmen. In sechs biographischen Typen von Singles und einem Kontrastfall werden die jeweiligen Entwicklungen hin zu einer Identität als Single detailgenau rekonstruiert. Methodisch bedient sich diese Arbeit einer sequenzanalytischen Vorgangsweise zur Fallrekonstruktion; theoretisch ist die Arbeit zwischen Lebenslauf- und Individualisierungstheorien angesiedelt, und geht der Frage nach, inwieweit die Lebensform Single als Zeugnis für das Brüchigwerden der Institution Lebenslauf gewertet werden kann. "(...) Dem Leser bietet sich eine neue, ungewohnte Annäherung an diese schon alltägliche Thematik. Die meist sehr persönlichen Lebensschilderungen der Interviewpartner regen zum Mitfühlen und Mitdenken an." beziehungsweise, 10/11-98

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