Die Individualisierungs These PDF EPUB Download

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Die Individualisierungs-These

Author: Juergen Friedrichs

Publisher: Springer-Verlag

ISBN:

Category: Social Science

Page: 302

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schon in den 20er Jahren abzeichnen? Was ist in anderen Ländern geschehen? Sind es vielleicht ein universaler, an die Entwicklung marktwirtschaftlicher und durch den Kapitalismus begünstigte Entwicklungen? 3. Wie ist das Konzept ,Jndividualisierung" definiert? Ist Individualisierung ein Prozeß und/oder die Beschreibung eines (individuellen) Zustands? Welche Di mensionen umfaßt ,,Individualisierung"? Läßt sich eine Individualisierung in verschiedenen Handlungsbereichen (z. B. Partnerschaft, Berufsausbildung, Frei zeitverhalten, Wahlverhalten) beobachten? Bestehen Korrelationen zwischen dem Ausmaß "individualisierten" Verhaltens in diesen Verhaltensbereichen? Welche Beziehung besteht zwischen dem Prozeß der Individualisierung und dem der Modernisierung? Folgt man Lepsius (1988: 218) so sind die Analysen der Modernisierung von zwei Schwächen geprägt: Zum einen ist es die Unklar heit der Indikatoren und der Messung angesichts fehlender Zeitreihen-Daten, zum anderen die empirisch nicht belegte Annahme einer simultanen Verände rung in unterschiedlichen Dimensionen. Wenn aber keine simultane Ver änderung nachweisbar ist, sondern vielmehr ungleichzeitiger Wandel einzelner Bereiche - welcher Teilprozeß führt dann zu einer stärkeren Individualisierung? 4. Variiert das Ausmaß der Individualisierung mit dem sozialen Status, sei er über Bildung, Einkommen oder Macht gemessen? Welche geschlechtsspezifischen Unterschiede lassen sich nachweisen? 5. Welche gesellschaftlichen Bedingungen sind es genau, aus deren Zwängen das Individuum entlassen wurde und - wichtiger noch - in welcher Form haben sie das Verhalten der Individuen beeinflußt? Es sind demnach sowohl die Art der Verhaltensrestriktionen als auch deren Wirkungsmechanismus zu bestimmen. Die Beiträge des Bandes nehmen diese Fragen auf und vereinigen theoretisch methodologische Arbeiten und theoretisch-empirische AnalysenI.

Individuum und Gesellschaft - Die Individualisierungsthese

Author: Stephanie Zirbes

Publisher: GRIN Verlag

ISBN:

Category: Social Science

Page: 14

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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Sozialwissenschaften allgemein, Note: 1,2, Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Individualisierungsthese von Ulrich Beck, welche er in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts in seinem Buch „Risikogesellschaft“ veröffentlichte, wird auch heute noch kontrovers diskutiert. Daher soll im Folgenden ein Überblick verschafft werden was mit Individualisierung überhaupt gemeint ist und welche unterschiedlichen Ansichten bezüglich des Themas zu finden sind. Das Hauptthema der Arbeit wird sich, wegen dessen Aktualität, auf die These Ulrich Becks konzentrieren und unter verschiedenen Gesichtspunkten beleuchten. Es soll deutlich gemacht werden was seine These auszeichnet und in wieweit sie sich von früheren Konzepten zu diesem Thema abgrenzt. Da die Begriffe „Erste Moderne“ und „Zweite Moderne“ grundlegend wichtig sind um seinen Ansatz wiederzugeben, wird im ersten Teil auf diese Thematik eingegangen, bevor seine Theorie der „dreifachen Individualisierung“ erläutert wird. Darin beschreibt er drei Dimensionen, die den Individualisierungsprozess charakterisieren. Im Anschluss daran werden die Folgen der Individualisierung für das Individuum genauer betrachtet und es wird versucht die Thematik anschaulich zu gestalten und zu erklären, indem der Prozess und die Folgen der Individualisierung am Beispiel der Frau aufgezeigt werden. Der letzte Punkt setzt sich mit der Kritik und den offenen Fragen zu Ulrich Becks These auseinander, welche trotz, oder gerade wegen, des Erfolgs seiner Theorie, vielfältig aufgetreten sind. Als Literatur wurden überwiegend Veröffentlichungen von Ulrich Beck verwand um einen tieferen Einblick in das Komplexe Thema zu erhalten. Durch das Aufführen der Kritik and der These Ulrich Becks soll die Objektivität jedoch erhalten bleiben und kritisch untersucht werden ob die These wissenschaftlichen Bestand hat.

Die Gegenthese zu Becks Individualisierungsthese: Stabilität von Familie

Author: Julia Przybilla

Publisher: GRIN Verlag

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Page: 24

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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 1,3, Universitat Augsburg, Veranstaltung: Familiensoziologie, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Unsere Gesellschaft ist im 20. Jahrhundert mehr Einflussen von Aussen ausgesetzt gewesen als in den Jahrhunderten zuvor. Waren Bucher und Zeitungen zuvor Das Fenster zur Welt," so kann man sich mit Erfindungen wie Kino, Radio, Fernsehen und zuletzt dem Internet den verschiedensten Weltanschauungen nicht mehr entziehen. Die Schlagworte Westernisierung und Amerikanisierung sind fur uns heute noch genauso aktuell wie in den 1920ern als sie das erste Mal diskutiert wurden. Sie stehen als Chiffre fur eine neue Wertewelt, die schliesslich einen Kulturbruch mit dem Althergebrachten mit sich bringt. Das Angebot an Lebensentwurfen ist mittlerweile so gross, dass der Prozess der Entscheidungsfindung nicht eindeutig ausfallen kann. Die Modelle sind daher zwiespaltig, ambivalent. Werte, die vor allem von alteren Personen noch eingefordert werden, stellen viele vor ein Problem. Beispielsweise sollen Familiegrundung, Ausbildungsabschluss und Berufseinstieg gemeistert werden und das alles im Alter von 20 bis 30. Dieses Zeitfenster ist fur die meisten zu eng und zeigt die Unpassformigkeit der Lebensvorstellungen in unserer Gesellschaft auf. Der Versuch, das eigene Leben zu ordnen, fallt ganz unterschiedlich aus, was die Vielzahl privater Lebensformen, die unter dem Stichwort Pluralisierung diskutiert werden, zeigen. In diesem Zusammenhang erscheint auch die Individualisierung wichtig, deren ersten Schub man bereits zu Beginn der Postmoderne findet. Die Individualisierungsthese, die sich auf die neusten demographischen Prozesse stutzt, geht davon aus, dass wir auf eine Singlegesellschaft zusteuern, was den Verfall der Familie beinhaltet. In diesem Zusammenhang stellt sich allerdings die Frage, ob die Stabilitat von Familie wirklich so gefahrdet ist, oder ob es nic"

Eigenes Leben?

christliche Sozialethik im Kontext der Individualisierungsdebatte

Author: Marc-Ansgar Seibel

Publisher: Verlag Ferd.Sch├╢ningh GmbH & Co KG

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Category: Christian ethics

Page: 312

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Die Individualisierungsthese von Ulrich Beck und das marxsche Klassenkonzept von Tom Bottomore im Vergleich

Author: Winfried Braun

Publisher: GRIN Verlag

ISBN:

Category: Social Science

Page: 12

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Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Soziologie - Soziales System, Sozialstruktur, Klasse, Schichtung, Note: 2,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Sozialstruktur und Diversität, Sprache: Deutsch, Abstract: „Die Gesellschaft ohne Individuen, das Individuum ohne Gesellschaft ist ein Unding“ (Elias 2001). Mit diesen Worten beschrieb Norbert Elias die Beschaffenheit der Beziehung zwischen Individuum und Gesellschaft, welche er ausführlich erforschte. Er kam dabei zu dem Schluss, das sowohl das Eine, als auch das Andere ohne jeweiliges Gegenstück nicht zu denken sei. Für Ulrich Beck, welcher sich ebenfalls eingehend mit den Menschen und ihrem gesellschaftlichen Zusammenleben befasst, lässt sich in den vergangenen Jahrzehnten darüber hinaus eine Entwicklung beobachten, welche den Menschen aus den herkömmlichen, gesellschaftlichen Strukturen herauslöst und ihn damit einerseits um Freiheiten bereichert, andererseits jedoch um Sicherheiten beraubt.

Ulrich Becks Individualisierungsthese. Eine kritische Betrachtung

Author: Sarah Bastemeyer

Publisher: GRIN Verlag

ISBN:

Category: Social Science

Page: 14

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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Soziologie - Politische Soziologie, Majoritäten, Minoritäten, Note: 1,7, Leuphana Universität Lüneburg, Veranstaltung: Soziologische Gegenwartsanalysen, Sprache: Deutsch, Abstract: Ulrich Becks Individualisierungsthese hinterfragt klassische Sozialisationstheorien beziehungsweise zweifelt ihre Anwendbarkeit auf die moderne Gesellschaft an. Der in den letzten Jahrzehnten stattgefundene kategoriale Wandel im Verhältnis von Individuum und Gesellschaft, erzwingt nach seiner Ansicht einen gänzlich neuen Blickwinkel. Diesem versucht er mit seinen Theorien bezüglich der Risikogesellschaft und der Individualisierungsthese, in seinem ihm eigenen Stil, Rechnung zu tragen. Der Fokus dieser Ausarbeitung wird auf den daraus stammenden Themenkomplex der Individualisierung und Becks Überlegungen diesbezüglich gesetzt. Diese werden detailliert aufgezeigt und kritisch betrachtet. Einleitend wird Becks Individualisierungsthese allgemein dargestellt. Anschließend werden einzelne Aspekte und daraus abzuleitende Thesen näher behandelt. So wird der Fahrstuhlef-fekt analysiert, die Rolle der Frauen im gesellschaftlichen Wandel beleuchtet sowie der wich-tige Bereich der „riskanten Freiheiten“ thematisiert. Ein anschließendes Kapitel widmet sich den Eigenheiten von Becks Schreibstil. Abschließend wird im Rahmen einer Schlussbetrach-tung ein Fazit erarbeitet, in dem unter anderem die oben dargestellte Frage beantwortet wird.

Das individualisierte Ich in der modernen Gesellschaft

Author: Gerd Nollmann

Publisher: Campus Verlag

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Category: Individuality

Page: 207

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Der Einfluss der Individualisierung und Personalisierung auf die Segmentierung von Konsumgütern

Author: Sirkka Meier, geb. Dohse

Publisher: diplom.de

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Category: Business & Economics

Page: 74

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Inhaltsangabe:Einleitung: Jede Farbe, die sie wollen, so lange sie schwarz ist diese Strategie der Ford Werke funktionierte, bis Konsumenten eine Alternative hatten. Diese Aussage dient als Einleitung in die vorliegende Arbeit. Denn: unterschiedliche Konsumenten haben unterschiedliche Einstellungen und Vorlieben. Diese Erkenntnis ist nicht neu. Neu ist der Eindruck, dass diese unterschiedlichen Einstellungen und Vorlieben sich bei jedem einzelnen Konsumenten je nach Situation anscheinend verändern können: Es ist die Rede vom hybriden Konsumenten und seiner zunehmenden Individualisierung. Auch der Markt unterliegt Veränderungen: Kürzere Produktlebenszyklen, verstärkter Wettbewerb, eine zunehmende Globalisierung etc. sind Stichworte der heutigen Zeit und gelten als unbestritten. Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit ist das klassische Konsumgütermarketing. Dieses ist heute aufgrund veränderter Bedingungen mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Veränderungen wie der individualisierte Verbraucher, die Fragmentierung von Zielgruppen und der technologischer Fortschritt führen zu Effizienzverlusten innerhalb der Marketingkommunikation. Erfolgreiche Produktplanung und verbesserte Kommunikationsformen stellen einen wichtigen Erfolgsfaktor für die Zukunft eines Unternehmens dar. Die gezielte Zuwendung zum Verbraucher ist dabei eine Grundvoraussetzung, um Wettbewerbsvorteile zu realisieren. Eine sinnvolle Zielgruppenabgrenzung gewinnt demnach im heutigen Markt zunehmend an Bedeutung. Herkömmliche Ansätze der Marktsegmentierung verlieren an Einfluss die klassischen Unterscheidungen sind in der heutigen Markt- und Umfeldsituation nicht mehr zielführend. Es scheint notwendig, Zielgruppen - über die traditionellen soziodemographischen und psychographischen Merkmale hinaus - präziser zu klassifizieren. Untersuchungsgegenstand ist die Auseinandersetzung mit der Frage, ob klassische Segmentierungsstrategien aufgrund veränderter Präferenzen und Einstellungen der Konsumenten an ihrem Ende angelangt sind. Nicht nur in der Marketingliteratur findet sich die oft anzutreffende Feststellung, dass Konsumenten heute individualisierter sind als beispielsweise noch vor 50 Jahren. Aber sind Konsumenten tatsächlich individualisierter? Wenn diese Aussage zutrifft, ergibt sich für Unternehmen das Problem angemessener Reaktionsweisen. Neue Segmentierungsverfahren müssen diesen Veränderungen Rechnung tragen können. Trifft diese Aussage nicht zu, so bedarf es anderer [...]

Lebensstile im sozialstrukturellen Kontext

Ein theoretischer und empirischer Beitrag zur Analyse soziokultureller Ungleichheiten

Author: Dirk Konietzka

Publisher: Springer-Verlag

ISBN:

Category: Social Science

Page: 275

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Die Auseinandersetzung mit den Forschungsstrategien der Lebensstilforschung, die unter der Prämisse einer fortschreitenden Entkoppelung soziokultureller von sozialstrukturellen Phänomenen nunmehr Lebensstile als Zentren der sozialen Identitäts- und Milieubildung untersuchen, bildet den Ausgangspunkt dieser Studie. Es werden erhebliche konzeptionelle und methodische Schwächen dieser Modelle aufgezeigt, und es wird in der Folge für einen sozialstrukturell fundierten Lebensstilansatz plädiert, in welchem die kulturelle Alltagspraxis zentral auf die Frage der sozialen Trägergruppen von Lebensstilen bezogen wird. Der empirischen Strukturierung soziokultureller Phänomene in Abhängigkeit von strukturell definierten Untersuchungsgruppen geht der Autor schließlich in einer sekundärstatistischen Analyse nach.

Quantitative Forschung in der Sozialstrukturanalyse

Anwendungsbeispiele aus methodischer Perspektive

Author: Nicole Burzan

Publisher: Springer-Verlag

ISBN:

Category: Social Science

Page: 184

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Das Buch blickt aus methodischer Perspektive auf konkrete Anwendungsbeispiele der quantitativen Sozialstrukturforschung. Beispiele für methodische Herausforderungen und Lösungen hinsichtlich des Forschungsablaufs, der Datenerhebung und Auswertung sind die Messung von Armut, Alter als Lebensphase, bildungsspezifische Partnerwahl, Einstellungen zu sozialer Ungleichheit im internationalen Vergleich sowie soziale Netzwerke von Müttern. Im Mittelpunkt stehen nicht Durchführungsweisen statistischer Verfahren, sondern die Verknüpfung von Forschungsmethoden mit Inhalten.

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