Search Results: lebensstilforschung

Hat die Lebensstilforschung eine Zukunft?

Eine Auseinandersetzung mit Ottes Bilanzierungsversuchen

Author: P. D.

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640650352

Category: Social Science

Page: 18

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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziologie - Soziales System, Sozialstruktur, Klasse, Schichtung, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, Sprache: Deutsch, Abstract: Lange Zeit wurde die Analyse der Sozialstruktur durch Klassen- und Schichtungsmodelle durchgeführt. Dabei wurde das Klassenmodell zur Erklärung der Herausbildung von Gruppen mit ungleichen Lebensbedingungen aus ihrer unterschiedlichen Stellung im Wirtschaftsprozess und den sich daraus ergebenden Herrschafts- und Konfliktkonstellationen herangezogen; Schichtungsmodelle halfen bei der Beschreibung der Struktur von sozialer Ungleichheit, indem die Struktur der sozialen Ungleichheit als ein vertikal abgestuftes Gefüge von Gruppierungen mit jeweils besseren oder schlechteren Lebensbedingungen abgebildet wurde. Die Lebensbedingungen stehen hierbei in einem mehr oder minder engem Zusammenhang mit der jeweiligen beruflichen Stellung. Die Lebensstilforschung stellt die Lebensführung in den Mittelpunkt des Interesses, um ein akteurnäheres, erklärendes Verstehen des sozialen Handelns zu erlangen. Dabei wird davon ausgegangen, dass nicht eine Art von Handlungsbedingungen, z.B. die Klassenlage, die Ursache für die Lebensführung darstellt, sondern eine vielzahl von Lagemerkmalen.

Lebensstil-Forschung

Theoretische Grundlagen und praktische Anwendungen

Author: Thomas J. Drieseberg

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3642480896

Category: Business & Economics

Page: 258

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Sozialstrukturanalysen mit Lebensstilen

Eine Studie zur theoretischen und methodischen Neuorientierung der Lebensstilforschung

Author: Gunnar Otte

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 9783531162560

Category: Social Science

Page: 400

View: 5238

Das Lebensstilkonzept wird seit zwei Jahrzehnten als Alternative zu klassischen Konzepten der Sozialstrukturanalyse diskutiert. Der bisherige Ertrag der Lebensstilforschung ist jedoch recht mager. Als Hauptprobleme der Forschungspraxis gelten: die mangelnde Vergleichbarkeit der Lebensstiltypologien; ihre Theoriearmut; der fragliche Realitätsgehalt einzelner Lebensstiltypen; der Erhebungsaufwand von Lebensstilvariablen. Die Studie beansprucht, diese Probleme durch die Entwicklung eines theoretisch begründeten und empirisch effizient einsetzbaren Analyseinstruments zu lösen. In drei Primärerhebungen wird die entwickelte Typologie zur Analyse individueller Parteipräferenzen, residentieller Segregation, der Integration in städtische Szenen, der Urlaubszielwahl und der Komposition sozialer Netzwerke eingesetzt. Dies ermöglicht die Beantwortung der übergeordneten Frage der Arbeit: Welche Leistungsfähigkeit haben Lebensstile im Vergleich zu klassischen Analysekonzepten?

Das Leben der Armen: Armut im Kontext der Lebensstilforschung

Author: Karim Taibi

Publisher: Diplomica Verlag

ISBN: 3842817444

Category: Social Science

Page: 132

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Das vorliegende Buch beschäftigt sich mit der Frage, ob Arme eventuell eigenständige spezifische Lebensstile aufweisen, die sich von anderen Gesellschaftsgruppen unterscheiden. Im theoretischen Teil geht es um die Darstellung des Forschungsstandes in der Lebensstilsoziologie sowie der Armutsforschung. Zuerst wird die gängige Klassen- und Schichtforschung dargestellt. Die Konzepte stellen die bekanntesten Modelle der Sozialstrukturanalyse bzw. Ungleichheitsforschung dar. Schichtmodelle konzentrieren sich auf die vertikale Dimension der sozialen Ungleichheit. Kritisch angemerkt wird, dass Berufsprestige, Einkommen und Bildung als maßgebende Indikatoren, die sich ständig verändernden Lebensbedingungen in modernen Wohlstandsgesellschaften kaum adäquat beschreiben können. Die gesellschaftliche Pluralisierung bzw. die zunehmende Vielfalt der Lebensweisen können nicht allein anhand objektiver Merkmale analysiert werden. Daher werden anschließend neue Ansätze in der Sozialstrukturanalyse diskutiert. Darunter Milieu- und Lebensstilkonzepte. Kultur und Konsum gewinnen in Gesellschaften, die einen erheblichen Zuwachs an Wohlstand zu verzeichnen haben, an Bedeutung. Dargestellt werden die sozialen Milieus von Vester, die Sinus Milieus sowie die Erlebnismilieus von Schulze. Die Lebensstilkonzepte werden in Strukturierungs- und Entstrukturierungsmodelle differenziert. Der Entstrukturierungsansatz wird als grundlegendes Analysekonzept sozialer Ungleichheit beschrieben, dass soziostrukturellen Indikatoren kaum Bedeutung beimisst. Der Strukturierungsansatz hingegen stellt einen deutlichen Zusammenhang zwischen soziostrukturellen Indikatoren und der Gestaltung der individuellen Lebensweise her. Im Anschluss wird die Lebensstilforschung kritisch beleuchtet und konstatiert, dass eine umfassendes theoretisches und empirisches Gerüst in den meisten Ansätzen fehlt und das das sozialkritische Anliegen abhanden gekommen ist, wie es für die soziologische Ungleichheitsforschung im Grunde üblich ist. Im zweiten theoretischen Teil wird auf detailliert auf die Armutsforschung eingegangen und auch hier als besonders relevant herausgehoben, dass eine mehrdimensionale Betrachtung von Armut den wirklichen Lebensbedingungen näher kommt, als dies mit der eindimensionalen Betrachtung des Nettoeinkommens möglich wäre. Das Armutskonzept von Amartya Sen analysiert Armut anhand des Mangels an Einkommen, Gesundheit und Bildung, aber auch anhand der mangelnden sozialen, ökonomischen und politischen Chancen. Auf dieses Konzept bezieht sich auch das empirische Konzept der Untersuchung. Letztlich wird herausgearbeitet, dass Armut in den westlichen Industrienationen kein alleiniges Problem von Randgruppen mehr ist. Aufgrund der Globalisierung und der damit zusammenhängenden Transformationsprozesse auf den Arbeitmärkten (Ausweitung des Niedriglohnsektors, strukturelle hohe Erwerbslosigkeit, Umbau des Sozialstaates) sind immer Menschen auch aus der Mittelschicht von Armut betroffen. Da sich die Lebensstilforschung bisher nur unzureichend mit dem Thema ‘Armut’ beschäftigt hat, wird im empirischen Teil der Untersuchung anhand einer sekundärempirischen Untersuchung ermittelt, die sich auf das mehrdimensionale Armutskonzept von Amartya Sen stützt, ob von Armut betroffene Personen eigenständige Lebensstile aufweisen, die sich von anderen Bevölkerungsgruppen unterscheiden. Auf Basis der Daten des ALLBUS 2004 werden zur Reduktion der Daten Faktorenanalysen und zur Bestimmung der Lebensstile Varianzanalysen durchgeführt. Im Ergebnis wird deutlich, dass Armut zwar einen signifikanten Einfluss auf die Lebensstile hat, jedoch eigenen spezifischen Lebensstile ausgemacht werden können.

Lebensstile. Kann die Werbung von der Lebensstilforschung profitieren?

Author: N.A

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656657297

Category: Business & Economics

Page: 16

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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Soziologie - Konsum und Werbung, Note: 2,0, Universität der Bundeswehr München, Neubiberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Lebensstilbegriff ist in der heutigen Zeit allgegenwärtig. Meist versteht man unter Lebensstil die Art und Weise, wie sich Menschen nach außen hin zeigen, was und wie sie konsumieren und wie Menschen versuchen, sich voneinander abzugrenzen. Häufig finden sich Lebensstil Rubriken auch in Magazinen und Zeitschriften. Im Internetportal der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zum Beispiel, werden unter der Rubrik „Lebensstil“ Themen aus den Bereichen Mode und Design, Essen und Trinken sowie Haus und Garten thematisiert.1 Doch was verbirgt sich wirklich unter dem Begriff Lebensstil? Welche Lebensstiltheorien gibt es? Und wie entstehen Lebensstile? Im Folgenden sollen diese Fragen beantwortet werden. Beginnend mit der Beschreibung zweier ausschlaggebender Lebensstiltheorien soll der Begriff des Lebensstils genau definiert werden. Weiter soll die Frage nach der Entstehung von Lebensstilen anhand einer ausgesuchten Theorie erklärt werden. Mit Blick auf die Ergebnisse, die die Lebensstilforschung liefert, soll die Frage beantwortet werden, ob und inwieweit die Werbung von der Lebensstilforschung profitieren kann. Dabei wird zum einen ein Vergleich von Werbepsychologie und –Soziologie erfolgen, der zur Klärung der Frage führen soll. Zudem soll die Vorstellung einer Lebensstil-Studie aufzeigen, wie die Werbung auf praktischer Ebene von der Lebensstilforschung profitieren kann. Die Thematik aufgreifend soll schlussendlich die Frage diskutiert werden, ob es der Betriebswirtschaftslehre an soziologischen Komponenten mangelt und ob Forschung und Methoden der Lebensstilforschung nicht als Teil der betriebswirtschaftlich orientierten Werbebranche eine positive ergänzende Wirkung haben könnten.

Zielgruppe LOHAS – Konsequenzen und Herausforderungen für die Lebensstilforschung

Author: Christopher Schroeder

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656266611

Category: Business & Economics

Page: 20

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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 1,7, AKAD-Fachhochschule Pinneberg (ehem. Rendsburg), Sprache: Deutsch, Abstract: Fährt man mit dem Fahrrad zur Arbeit so tut man sich körperlich und der Umwelt etwas Gutes, aber es ist anstrengend und unbequem. Fährt man hingegen mit dem Auto ist es zwar bequem, allerdings plagt einen dann schnell das schlechte Gewissen. Umweltschutz, Fitness und Bequemlichkeit stehen unversöhnlich gegeneinander. In der Konsequenz muss man entweder die Priorität bei Umweltschutz oder Bequemlichkeit setzen. Beides gleichzeitig scheint nicht möglich. Eine Gruppe Menschen nimmt für sich in Anspruch eben diese beide Unvereinbarkeiten doch zu verbinden. Bequemlichkeit und Umweltschutz. Genuss und Gesundheit. Sozial aber individuell. Diese Gruppe wird auch als LOHAS bezeichnet. Diese Gruppe stellt das klassische schwarz-weiß Denken und die bisherigen Marktsegmentierungsmethoden in Frage. Wie kann man jemanden gezielt aus Marketingsicht ansprechen der so widersprüchliche Ansichten hat? Wie kann sich ein Unternehmen für diese Gruppe positionieren? Diese Fragen des Marketings stellen nur einen Teil der Fragen dar, die sich Unternehmen aber auch Politik und Institutionen stellen wenn die Sprache auf LOHAS kommt. Die Sozialforschung hat den Begriff der LOHAS aufgebracht und die Bedeutung von Lebensstilen für das Marketing betont. Nun stellt sich immer stärker die Frage, welche Konsequenz die Gruppe der LOHAS auf die Lebensstilforschung hat. In dieser Arbeit sollen diese Konsequenzen herausgearbeitet werden. Die Lebensstilforschung wird dabei unter dem Aspekt des Marketings betrachtet. Dazu werden LOHAS und Lebensstilforschung zunächst definiert. Im Weiteren werden die LOHAS aus Sicht der Lebensstilforschung betrachtet und diese Betrachtung in die Konsequenzen überführt.

Analyse von Aspekten der Subkultur Punk vor dem Hintergrund der Lebensstilforschung

Kultur- und Mediensoziologie und Lebensstilforschung

Author: Katharina Bergmaier

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640649354

Category: Social Science

Page: 14

View: 8946

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Medien, Kunst, Musik, Note: 1,0, Johannes Kepler Universität Linz, Veranstaltung: Kultur- und Mediensoziologie: Grundlagen, Sprache: Deutsch, Abstract: Warum haben wir das Thema gewählt? Diese Frage lässt sich leicht beantworten: Zum einen kann man uns beiden AutorInnen durchaus eine gewisse Nähe zum sozialen Feld der beschriebenen Subkultur nachsagen, welche sich im Laufe der Zeit durch diverse soziale Kontakte, Konzert- und Lokalbesuche ergeben hat. Dadurch stellt sich zwar einer gänzlich objektiven Bearbeitung des Themas der Erfahrungshintergrund in den Weg, was in diesem Fall aus unserer Sicht aber auch weniger ein Problem und mehr eine Chance darstellt, einen möglichst genauen Überblick über das beschriebene Themengebiete geben zu können. Wir wollen zuerst auf die Begriffe Lebensstil und Subkultur eingehen, wenden uns dann den Gründen für die Entstehung des Punk zu und nehmen anschließend zu Themen wie Punkmusik, Sexismus, Feminismus und Anarchie Stellung.

Freizeitwissenschaft als Lebensstilforschung: Über Jugendliche im ländlichen Raum

Author: Daniel Helwig

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638107507

Category: Social Science

Page: 147

View: 4011

Diplomarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Soziologie - Kinder und Jugend, Note: 2,7, Philipps-Universität Marburg (Institut für Soziologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Am Anfang des neuen Jahrtausends verfügen die Menschen in Deutschland über ein zunehmend wachsendes Ausmaß an freier Zeit und in der wissenschaftlichen Literatur wird die Vorstellung evident, dass es Abschied zu nehmen heißt von der traditione llen Arbeitsgesellschaft (OPASCHOWSKI 1997, S.11). Der moderne Mensch verbringt – grob geschätzt - nur noch jede sechste Stunde seines Lebens in der Schule oder an seinem Arbeitsplatz (LAMPRECHT/STAMM 1994, S.17). „In dem Maße, wie die Freizeit an Bedeutung gewinnt und zum großen Geschäft wird, beginnt sie, das gesellschaftliche Leben und unsere Denk- und Vorstellungsmuster mitzuprägen“ (LAMPRECHT/STAMM 1994, S.18). Da die Soziologie eine Wissenschaft ist, die sich mit den Strukturen und Funktionen der Gesellschaft auseinandersetzt, darf sie einen gesellschaftlichen Bereich, der im Leben der Menschen so viel Platz einnimmt wie die Freizeit, nicht außer Acht lassen. Mit Erscheinen von Bourdieus „Die feinen Unterschiede“ hat seit Anfang der achtziger Jahre in der Soziologie die Lebensstilforschung Konjunktur (GARHAMMER 2000, S.296). Die Wissenschaftler dieser Forschungsrichtung gehen davon aus, dass im Zuge einer Individualisierung und Pluralisierung der Lebenslagen, einhergehend mit einer Entstrukturierung der Klassengesellschaft, die lebensweltliche Plausibilität von herkömmlichen Klassen- und Schichtmodellen zur Interpretation sozialer Wirklichkeit abnimmt (MÜLLER 1992, S.11f.). Die Lebensstilforschung, so nimmt man nun an, könne als analytisches Werkzeug die klassischen Messungen sozialer Ungleichheit ergänzen oder gar ersetzen (GEORG 1991, S.359). Dabei wird darauf hingewiesen, dass die Freizeit, gerade im Verhältnis zur Arbeit, als Lebensbereich mit dem breitesten Spielraum für individuell disponibles und expressives Verhalten gilt. Sie ist der bevorzugte Bereich zur Verfolgung persönlicher Präferenzen und es bietet sich daher an zu versuchen, Lebensstile auf Basis von Daten des Freizeitverhaltens zu rekonstruieren (LÜDTKE 1989, S.90f.). [...]

Lebensstilforschung als Baustein einer modernisierten Ungleichheitsforschung bzw. Sozialstrukturanalyse

Author: Thomas Reith

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638108562

Category: Social Science

Page: 17

View: 5942

Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Soziologie - Soziales System, Sozialstruktur, Klasse, Schichtung, Note: 1,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Institut für Soziologie, Kiel), Veranstaltung: Proseminar: Lebensstilforschung, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung und Problemstellung Die Analyse ungleicher Sozialstruktur erfolgte bisher mit Hilfe von Klassen- oder Schichtmodellen, die den heutigen Gegebenheiten nicht mehr entsprechen, bzw. diese nicht mehr genau genug abbilden können. Bei der Untersuchung der sozialen Ungleichheit, also des vertikalen Aufbaus der Sozialstruktur, wird mit Hilfe der Klassenkonzepte erklärt, wie die Herausbildung von Gruppen mit ungleichen Lebensbedingungen aufgrund ihrer unterschiedlichen Stellung im Wirtschaftsprozess und den sich daraus ergebenden Herrschafts- und Konfliktkonstellationen erfolgt ist. Die Schichtenkonzepte dagegen beschreiben die Struktur sozialer Ungleichheit als vertikal abgestuftes Gefüge von Gruppierungen mit unterschiedlichen Lebensbedingungen. Diese stehen meist in mehr oder minder engem Verhältnis zur beruflichen Stellung. Weder die Erklärungsfunktion des Klassenmodells, noch die Beschreibungsfunktion der Schichtenmodelle können heute noch hinreichend erfüllt werden.(1) Die Begründung dafür liegt vor allem im Strukturwandel der modernen Gesellschaften, der meist mit den Schlagworten »Differenzierung«, »Pluralisierung«, »Individualisierung« oder »Entstrukturierung«(2) beschrieben wird. Mehrere Autoren prägen in diesem Zusammenhang den Begriff der „neuen Ungleichheiten“(3) , wie z.B. NISBET (1959), BECK (1983) sowie CLARK und LIPSET (1991). [...] _____ 1 vergl. S. Hradil: Sozialstrukturanalyse in einer fortgeschrittenen Gesellschaft. Von Klassen und Schichten zu Lagen und Milieus, Leverkusen 1987, S. 7. (im folgenden zitiert als: S. Hradil: Sozialstrukturanalyse.) 2 vergl. F. Zerger: Klassen, Milieus und Individualisierung. Eine empirische Untersuchung zum Umbruch der Sozialstruktur, Frankfurt 2000, S. 23f. (im folgenden zitiert als: F. Zerger: Klassen, Milieus und Individualisierung.) 3 F. Zerger: Klassen, Milieus und Individualisierung, a.a.O., S. 28.

Lebensstile Jugendlicher und Gewalt

eine Typologie zur mehrdimensionalen Erklärung eines sozialen Problems

Author: Matthias Ulbrich-Herrmann

Publisher: LIT Verlag Münster

ISBN: 9783825834210

Category: Lifestyles

Page: 219

View: 5897

Lebensstilforschung

Darstellung, Kritik und Weiterentwicklung

Author: Peter H. Hartmann

Publisher: N.A

ISBN: N.A

Category: Conduct of life

Page: 308

View: 4700

Lebensstilorientierte Marketing-Theorie

Analyse und Weiterentwicklung modelltheoretischer und methodischer Ansätze der Lebensstil-Forschung im Marketing

Author: Thomas E. Banning

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3642514723

Category: Business & Economics

Page: 236

View: 625

In der Marketing-Theorie existieren verschiedene Ansätze zur Erklärung des Konsumverhaltens; zu diesen gehört auch die in den letzten Jahren in Theorie und Praxis gleichermaßen stark beachtete Lebensstil-Forschung. Die Zielsetzung dieser Arbeit ist darin zu sehen, Möglichkeiten und Voraussetzungen einer Nutzung der Lebensstil-Forschung im Marketing aufzuzeigen. Dabei werden in einem ersten Schritt historische, verhaltenstheoretische und anwendungsbezogene Aspekte einer Integration der Lebensstil-Forschung in die Marketing-Theorie diskutiert und die Voraussetzungen für die Konzeptionierung einer lebensstilorientierten Marketing-Theorie untersucht. Da die vielfältigen Veröffentlichungen zur Lebensstil-Forschung zumeist nur auf einige eng begrenzte methodische oder strategische Fragestellungen eingehen, liegt der Schwerpunkt der Arbeit in der Verdichtung der Forschungsergebnisse zu einem in sich geschlossenen Konzept. Insbesondere bezüglich der modelltheoretischen Fundierung ist an den bisherigen Arbeiten zur Lebensstil-Forschung Kritik zu üben, so daß der Entwicklung eines entsprechenden Rahmenkonzepts besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird. Das vorgestellte Lebensstil-Modell zur Erklärung des Konsumverhaltens wird sodann in Hinsicht auf die Messung der Variablen operationalisiert, wobei nicht nur die bekannten Methoden der Lebensstil-Analyse vorgestellt, sondern auch neue Wege aufgezeigt werden.

Die Gesellschaft der Werbung

Kontexte und Texte ; Produktionen und Rezeptionen ; Entwicklungen und Perspektiven

Author: Herbert Willems

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 9783531138237

Category: Advertising

Page: 1006

View: 2990

Lebensstile im Kontext von Mobilitätsprozessen

Entwicklung eines Modells zur Analyse von Effekten sozialer Mobilität und Anwendung in der Lebensstilforschung

Author: Petra Stein

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3531904329

Category: Social Science

Page: 309

View: 3017

Petra Stein betrachtet die Prägung von Lebensstilen aus der diachronen Perspektive, indem auch die soziale Herkunft sowie der Lebenslauf bzw. Erwerbsverlauf und damit der Prozess der Habitualisierung berücksichtigt werden. Damit soll die in der bisherigen Lebensstilforschung offene Frage beantwortet werden, ob und wie stark der Lebensstil durch soziale Herkunft und die sozialisationsspezifische Entwicklung des Subjekts geprägt ist und wie sich der Einfluss der sozialen Herkunft über Mobilität und aktuell eingenommener Position verändert.

Lebensstil zwischen Sozialstrukturanalyse und Kulturwissenschaft

Author: Otto G. Schwenk

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3322996891

Category: Social Science

Page: 302

View: 9641

Lebensstilforschung

Author: Jörg Rössel,Gunnar Otte

Publisher: VS Verlag für Sozialwissenschaften

ISBN: 9783531186283

Category: Social Science

Page: 460

View: 927

Das Verhältnis von Sozialstruktur und Kultur gehört zu den zentralen Themen der Soziologie. Es wurde in Deutschland mehr als in anderen Ländern im Rahmen der Lebensstilforschung behandelt, die sich als eigenständiges Forschungsgebiet etabliert hat. Unklar seien u.a. die theoretischen Mechanismen, die für die Herausbildung spezifischer Lebensstile und deren Wirkungen verantwortlich seien. Diese Bilanzierung auf eine breitere Grundlage zu stellen und Defizite produktiv aufzugreifen, ist die Zielsetzung des vorliegenden Sonderheftes. Der Band ist darum bemüht, die deutschsprachige Lebensstilforschung für Beiträge der internationalen Forschung im Grenzgebiet von Kultursoziologie und Sozialstrukturanalyse zu öffnen.

Lebensstile in den Städten

Konzepte und Methoden

Author: Jens S. Dangschat

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3663106187

Category: Social Science

Page: 485

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Lebensstile im sozialstrukturellen Kontext

Ein theoretischer und empirischer Beitrag zur Analyse soziokultureller Ungleichheiten

Author: Dirk Konietzka

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3322832546

Category: Social Science

Page: 275

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Die Auseinandersetzung mit den Forschungsstrategien der Lebensstilforschung, die unter der Prämisse einer fortschreitenden Entkoppelung soziokultureller von sozialstrukturellen Phänomenen nunmehr Lebensstile als Zentren der sozialen Identitäts- und Milieubildung untersuchen, bildet den Ausgangspunkt dieser Studie. Es werden erhebliche konzeptionelle und methodische Schwächen dieser Modelle aufgezeigt, und es wird in der Folge für einen sozialstrukturell fundierten Lebensstilansatz plädiert, in welchem die kulturelle Alltagspraxis zentral auf die Frage der sozialen Trägergruppen von Lebensstilen bezogen wird. Der empirischen Strukturierung soziokultureller Phänomene in Abhängigkeit von strukturell definierten Untersuchungsgruppen geht der Autor schließlich in einer sekundärstatistischen Analyse nach.

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