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Max Weber-Handbuch

Leben – Werk – Wirkung

Author: Hans-Peter Müller,Steffen Sigmund

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3476053083

Category: Philosophy

Page: 425

View: 1702

Zum 150. Geburtstag des Begründers der modernen Soziologie. Max Webers Denken reicht über die Grenzen der Disziplinen hinaus. Mit den Schriften zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte von Antike und Mittelalter, zur Sozial-, Politik- und Wirtschaftsverfassung Deutschlands und Europas sowie zur Wissenschaftslehre und Religionssoziologie erfasst das Handbuch alle wichtigen Werke. Die Diskussion Weber heute zeigt sein Werk im Spiegel der Themen des 21. Jahrhunderts: Nationalstaat, Bürgerlichkeit, Säkularisierung, Arbeit und Beruf.

Max Weber und die Staatsrechtslehre

Author: Andreas Anter

Publisher: Mohr Siebeck

ISBN: 9783161547324

Category: Social Science

Page: 254

View: 1840

English summary: In February 1919, Max Weber was offered a professorship at the Faculty of Law in Bonn, but he chose instead an offer of a social science professorship in Munich. Would we think of him any differently today if he had accepted the Bonn appointment? Weber had completed an academic legal training, and although he later changed disciplines, his legal background, especially his interest in constitutional law, left a clear mark on his work. In Weimar leading legal theorists such as Carl Schmitt, Hermann Heller, Hans Kelsen and Rudolf Smend were often ambivalent in their relationship to Weber. Andreas Anter shows which lawyers had been important to Weber, and how he ultimately became a central point of reference for constitutional theory. Weber had contributed to the drafting of the Weimar Constitution. Can his influence still be traced in the present German constitutional law? How is he dealt with by current constitutional theory? And to what extent does his work remain relevant to solving today's problems? German description: Im Februar 1919 erhielt Max Weber einen Ruf an die Juristische Fakultat in Bonn, ubernahm dann aber doch eine gesellschaftswissenschaftliche Professur in Munchen. Ware sein heutiges Bild ein anderes, wenn er sich fur Bonn entschieden hatte? Weber war habilitierter Jurist. Obwohl er spater die Disziplin wechselte, ist sein Werk voller Belege dafur, wie stark er von der Jurisprudenz, nicht zuletzt von der Staatsrechtslehre, gepragt war. In Weimar standen ihm fuhrende Staatsrechtler wie Carl Schmitt, Hermann Heller, Hans Kelsen und Rudolf Smend oft ambivalent gegenuber. Andreas Anter zeigt, welche Autoren fur Weber wichtig waren und wie er schliesslich zu einem Referenzautor der Staatsrechtslehre wurde. Als Berater wirkte Weber am Entwurf der Weimarer Reichsverfassung mit. Finden sich seine Spuren noch im Grundgesetz? Wie wird er in der heutigen Staatsrechtslehre rezipiert? Inwieweit ist er fur die Losung heutiger Probleme relevant?

Max Weber 1864–1920

Politik–Theorie–Weggefährten

Author: Detlef Lehnert

Publisher: Böhlau Verlag Köln Weimar

ISBN: 3412505315

Category: History

Page: 347

View: 2583

Max Weber zählt neben Karl Marx zu den weltbekannten Gelehrten im Bereich der Sozialwissenschaften. Dieser aus einer interdisziplinären Tagung anlässlich des 150. Geburtstags von Weber hervorgegangene Band folgt den Spuren seines Werkes und dessen Wirkung anhand von drei Hauptaspekten: Sein Verständnis von Politik stellte den nationalen Machtstaat sowie den Kampf um ideelle und materielle Interessen ins Zentrum. Webers Konzept von Theorie kreiste wesentlich um Begriffe wie (okzidentale) Rationalisierung und Bürokratisierung. Als Weggefährten werden, außer seiner wissenschaftlich tätigen Ehefrau Marianne und dem als Kultursoziologe hervorgetretenen Bruder Alfred, zwei unterschiedliche Zeitgenossen betrachtet: der Publizist und Politiker Friedrich Naumann und der mit Max Webers Sicht der Moderne wohl am ehesten vergleichbare Theologe Ernst Troeltsch. Weitere ausgewählte Vergleichsperspektiven zum facettenreichen Gesamtwerk runden den Band thematisch ab.

Die Käfighaltung des Menschen

Eine Philosophie der Bürokratie

Author: Dieter Schumacher

Publisher: BoD – Books on Demand

ISBN: 3744819744

Category: Political Science

Page: 252

View: 4619

Tour d'Horizon des Phänomens Bürokratie quer durch alle Gesellschafts- und Wissensbereiche. Max Webers Metapher vom "eisernen Käfig". Materielle und immaterielle Käfige. Bürokratie, Ordnung und Chaos. Bürokratie als natürliches Phänomen. Assoziationen aus der Tier- und Pflanzenwelt sowie aus Naturwissenschaften und Medizin. Bausteine einer Theorie der Bürokratie. Das Büro als Elementarteilchen. Bürokratie-Axiome. Entwurf einer Bürokratieabbaudurchführungsverordnung.

MERKUR Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken

Heft 3 / März 2015

Author: Christian Demand

Publisher: Klett-Cotta

ISBN: 360811114X

Category: Fiction

Page: 104

View: 7159

Der Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi hat sein Urteil bekommen – und es ist, daran hat Burkhard Müller im Aufmacher des Märzhefts (Nr. 790) gar keinen Zweifel, juristisch korrekt. Dennoch bleiben viele Fragen zum aktuellen Kunstbetrieb offen. Diesen geht Müller in seinem Essay nach und stellt fest: »Beltracchis Vermächtnis besteht im Zweifel. Der schadet den Preisen und nützt der Kunst.« Der Politologe John Keane charakterisiert neue Formen des Despotismus von China bis Russland, die sich oft den Anschein des Demokratischen geben. Kritische Anmerkungen zur deutschen Ukraine-Berichterstattung hat Franziska Davies. In Philip Manows Politikkolumne geht es um das Verhältnis von Politik und Architektur. Werner Plumpe befasst sich in der Wirtschaftkolumne mit dem Thema Schulden und fragt nach der Vergleichbarkeit von Weimarer Republik und der aktuellen Lage. »Noch immer wissen wir viel zu wenig über die Weimarer Republik« – so resümiert Thomas Meyer seine Lektüre von Neuerscheinungen zum Thema. Hans-Peter Müller blickt auf Bücher zu Max Weber. Carlos Spoerhase liest eine Monumentalgeschichte der Literaturzeitschrift als »Little Magazine«. Mit der »Nuance« zwischen Wolkenbildern und William Turner befasst sich – sehr nuanciert, versteht sich – der Literaturwissenschaftler Christiaan Lucas Hart Nibbrig. Walter Grasskamp kann sich nicht sonderlich aufregen über die in der Presse vielgegeißelten Warhol-Verkäufe. In Günter Hacks vogelkundlicher Reihe geht es um Falken und Fasane. Und Stephan Herczeg setzt sein Journal fort.

Handbuch der Wirtschaftssoziologie

Author: Andrea Maurer

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3531199072

Category: Social Science

Page: 648

View: 2745

Das Handbuch der Wirtschaftssoziologie bündelt soziologische Perspektiven auf Wirtschaft und demonstriert den Beitrag soziologischer Erklärungen und Analysen für ein besseres Verständnis wirtschaftlicher Institutionen und Prozesse. Die Beiträge schließen damit sowohl eine Lücke innerhalb der klassischen Soziologie als auch der neoklassischen Ökonomik. Es vermittelt einen fundierten und gut aufbereiteten Überblick klassischer sozialwissenschaftlicher Zugänge und die Grundposition der neuen Wirtschaftssoziologie. In der zweiten Auflage finden sich darüber hinaus auch wichtige aktuelle Theorieentwicklungen und bedeutende empirische Studien dargestellt. Neu hinzugekommen sind außerdem gesellschaftstheoretische Beiträge zum Kapitalismus bzw. zu Prozessen der Vermarktlichung und Ökonomisierung und zu deren kritischer Wahrnehmung in der Gesellschaft.

Handlung, Ordnung und Kultur

Studien zu einem Forschungsprogramm im Anschluss an Max Weber

Author: Wolfgang Schluchter

Publisher: Mohr Siebeck

ISBN: 9783161485459

Category: Social Science

Page: 258

View: 9687

English summary: The essays in this collection represent a plea for a structuralist-individualistic theory in sociology which evolves from the concepts of action, order and culture combined with a methodological individualism, embedded in a multi-level and two-sided model. Based on the approach of a sociology of Verstehen, which Max Weber developed, Wolfgang Schluchter examines the basic principles of a sociology of Verstehen, the relationship of comparison and developmental history, the way in which ideas work themselves out in history, the role of ethics from a normative and an empirical point of view and the limited capacity of the social sciences to make reliable predictions. In the second part, dedicated to problems of application, he deals, among others, with questions related to German reunification and the reform of the German university system. German description: Diese Aufsatzsammlung stellt ein Pladoyer dar fur eine strukturalistisch-individualistische Theorie in der Soziologie, entwickelt aus den Begriffen Handlung, Ordnung und Kultur und kombiniert mit einem methodologischen Individualismus, der in ein Mehrebenen- und Zwei-Seiten-Modell eingebettet ist. Im Mittelpunkt steht die Untersuchung von menschlichen Ausserungen und Handlungen im Kontext von Strukturen und Prozessen. Es handelt sich um den Ansatz einer verstehenden Soziologie, wie er von Max Weber entwickelt wurde. Seine Ausfuhrungen bilden deshalb uberall den Bezugspunkt fur Interpretation, Explikation und Anwendung.Wolfgang Schluchter untersucht unter anderem die Grundlagen einer verstehenden Soziologie, das Verhaltnis von Vergleich und Entwicklungsgeschichte, die Art, wie Ideen in der Geschichte wirken, die Rolle der Ethik unter normativen und empirischen Gesichtspunkten und die beschrankte Prognosefahigkeit der Sozialwissenschaften. Im Anwendungsteil geht er auch auf Fragen der deutschen Wiedervereinigung und die Reform des deutschen Hochschulsystems ein.

Max Webers hinterlassenes Hauptwerk

"Die Wirtschaft und die gesellschaftlichen Ordnungen und Mächte

Author: Johannes Winckelmann

Publisher: Mohr Siebeck

ISBN: N.A

Category: Social Science

Page: 209

View: 2819

Wirtschaft und Gesellschaft

Entstehungsgeschichte und Dokumente

Author: Max Weber

Publisher: Mohr Siebeck

ISBN: 9783161500589

Category: Political Science

Page: 283

View: 5394

English summary: In 1908, Max Weber accepted Paul Siebeck's offer to provide a new edition of the Handbook of Political Economy, first published under the editorship of Gustav von Schonberg. The previous publication was regarded as being outdated. Due to legal problems, the title of the Handbook was changed into Compendium of Social Economics in 1914. In the same year, the publication of the series of articles under this title began. In this connection Weber himself prepared a contribution entitled Economy and Society, which title he changed into The Economy and the Societal Orders and Powers in 1914. At the beginning of the First World War, however, this article had not yet been finished, and after the war he began again, using these unfinished pre-war manuscripts as material. The first results of this endeavor were already in print when he died, and thus the new contribution also remained unfinished. It was Marianne Weber who, with the assistance of Melchior Palyi, combined the manuscripts in print with those found in the literary estate to create a book in three parts. After her death, Johannes Winckelmann reduced the three parts to two. Economy and Society was translated into many languages as one book in parts, and was well-received worldwide. This does not however do justice to the situation after Weber's death. Economy and Society is not one book in parts, but one project in several versions, and its development is intrinsically related to the development of the Compendium, a fact which is demonstrated in this volume, and supported by a wealth of documents. German description: Auf Bitten von Paul Siebeck erklarte sich Max Weber im Laufe des Jahres 1908 bereit, das Handbuch der politischen Okonomie in Absprache mit Fachkollegen neu zu konzipieren und die Schriftleitung dafur zu ubernehmen. Fur dieses Handbuch wahlte man 1914 den Titel Grundriss der Sozialokonomik . In diesem Zusammenhang arbeitete Max Weber auch an einem eigenen Beitrag fur das Sammelwerk unter dem Titel Wirtschaft und Gesellschaft, den er 1914 in Die Wirtschaft und die gesellschaftlichen Ordnungen und Machte umbenannte. Dieser Beitrag war bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs noch luckenhaft. Max Weber liess ihn wahrend des Krieges liegen und entschied sich nach dem Krieg, ihn unter einer neuen Disposition und auf der Grundlage der Vorkriegsmanuskripte neu zu schreiben. Wegen seines Todes im Jahre 1920 blieb aber auch die Neufassung unvollendet. Erst Marianne Weber fugte die im Druck befindlichen mit den nachgelassenen Manuskripten zu einem Buch in drei Teilen zusammen, das 1921/1922 in vier Lieferungen, die dann zur ersten Auflage gebunden wurden, erschien. Johannes Winckelmann machte nach Marianne Webers Tod aus den drei Teilen zwei Teile. Als ein Buch in Teilen wurde es auch ubersetzt und weltweit rezipiert. In dem vorliegenden Band der Max Weber-Gesamtausgabe wird sowohl die Entstehungsgeschichte des Sammelwerks wie auch die von Max Webers Hauptbeitrag dazu nachgezeichnet und anhand der einschlagigen Dokumente belegt. Das wichtigste Ergebnis: Wirtschaft und Gesellschaft ist kein Buch in drei oder in zwei Teilen, sondern ein Projekt in zwei Fassungen, und deren Entstehungsgeschichte steht in engem Zusammenhang mit der des Sammelwerks.

Max Webers "Religionssystematik"

Author: Hans Gerhard Kippenberg,Martin Riesebrodt

Publisher: Mohr Siebeck

ISBN: 9783161475016

Category: Social Science

Page: 349

View: 3246

English summary: The volume offers a new approach to Max Weber's sociology of religion and his cross-culturally comparative studies. Focusing on key concepts and semantic fields, the discourse of the last turn of the century is reconstructed and Weber's location in it is defined. The volume shows Weber's dependency on other authors as well as his creativity and ingenuity in operationalizing concepts and linking them to an explanation of diverse civilizational developments. German description: Seit einigen Jahren ziehen Webers Studien zu den grossen Religionen die Aufmerksamkeit auf sich. Webers Behauptung, dass Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus, Konfuzianismus und Buddhismus als Machte der Lebensregulierung Auswirkungen - positiver wie negativer Art - auf die Entstehung der modernen rationalen Kultur hatten, hat zunehmend in den Fachdisziplinen das Interesse geweckt. Kaum beachtet wurde hingegen, dass Webers Sicht ohne die Vorarbeit der zeitgenossischen vergleichenden Religionswissenschaft kaum denkbar gewesen ware. Erst ihre Paradigmen und Konzepte haben es ihm moglich gemacht, religionshistorische Daten zu Quellen einer universalen Kulturgeschichte zu machen. Das Interesse von Wissenschaftlern und Intellektuellen an der Religionsgeschichte grundete oftmals in der Annahme, dass die moderne, scheinbar areligiose Kultur nur im Kontext der Religionsgeschichte adaquat verstanden werden konne. Zudem stellte die Religion fur viele das starkste Gegengewicht zum modernen Utilitarismus dar, der als eine Gefahrdung der sozialmoralischen Ordnung und Kultur angesehen wurde. Gerade umgekehrt: Um ihre Entstehung zu analysieren, brauchte man die Hilfe der Religionsgeschichte. Max Weber selbst hat gelegentlich von seiner Religionssoziologie als Religionssystematik gesprochen. Die Autoren der Beitrage dieses Bandes machen Webers Stellung im wissenschaftlichen Diskurs der Jahrhundertwende sichtbar, sowohl in seiner Abhangigkeit von anderen Autoren wie auch in seiner Eigenstandigkeit und Kreativitat.

Max Weber

Ein Leben zwischen den Epochen

Author: Jürgen Kaube

Publisher: Rowohlt Verlag GmbH

ISBN: 3644116113

Category: Biography & Autobiography

Page: 496

View: 7377

Bereits als Dreizehnjähriger studiert er die Werke Machiavellis und Luthers, mit neunundzwanzig wird er Professor, er ist zeitweise glühender Nationalist und sieht sich als Gesellschaftstourist dennoch gern den American Way of Life an: Max Weber (1864 – 1920) gehört nicht nur zu den einflussreichsten Denkern der Moderne, sondern ist zugleich eine der schillerndsten, widersprüchlichsten Persönlichkeiten des deutschen Geisteslebens im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert. Er leidet an der zeittypischen «Nervenkrankheit», arbeitet wie besessen und vollendet dennoch kaum ein Buch; selbst sein Hauptwerk «Wirtschaft und Gesellschaft » erscheint erst posthum. Webers Bedeutung als Soziologe und Volkswirt, Historiker und Jurist ist unumstritten – seine Aufsätze haben Generationen von Akademikern und Politikern beeinflusst, weltweit –, aber was prägte ihn selbst, was trieb ihn an? Als Mensch ist Max Weber bis heute ein Geheimnis geblieben. Jürgen Kaube, einer der renommiertesten deutschen Wissenschaftsjournalisten, versucht in seiner mitreißend geschriebenen, anlässlich des 150. Geburtstags von Max Weber erscheinenden Biographie, dieses rastlose, stets am Rande der Erschöpfung geführte Leben zu ergründen – und entwirft zugleich ein faszinierendes Zeitbild der ersten großen Phase der Moderne.

Max Weber

Author: Gregor Fitzi

Publisher: Campus Verlag

ISBN: 3593402548

Category: Fiction

Page: 188

View: 7775

Max Weber (1864 – 1920) zählt zu den Mitbegründern der deutschen Soziologie und ist nach wie vor einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts. Gregor Fitzi stellt Webers Grundthesen vor: die Methodologie der Sozialwissenschaft, die Theorien der Moderne und des abendländischen Rationalismus sowie Webers Studien zur Wirtschaftsgeschichte. Darüber hinaus zeigt er Max Weber als Mann der Politik und der Öffentlichkeit und behandelt die Rezeption seiner Arbeiten in den Sozialwissenschaften. Viele aktuelle Auseinandersetzungen mit Weber belegen die bis heute ungebrochene Ausstrahlung seines Werks.

Max Weber

Preuße, Denker, Muttersohn

Author: Dirk Kaesler

Publisher: C.H.Beck

ISBN: 3406660762

Category: Biography & Autobiography

Page: 1007

View: 5886

Max Weber ist einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts, doch er war nicht unser Zeitgenosse. Wer ihn verstehen will, muss eintauchen in die bürgerlichen Lebenswelten einer vergangenen Zeit. Dirk Kaesler zeigt in seiner lang erwarteten, glänzend erzählten Biographie den Menschen Max Weber in seiner Epoche – den Jahren zwischen der Gründung des Deutschen Kaiserreichs und seinem Untergang. Nur wenige andere Denker werden so häufig als Interpret unserer Gegenwart in Anspruch genommen wie Max Weber. Etwa, wenn es um die Frage geht, ob Politiker „Charisma“ haben oder nicht, wenn behauptet wird, dass Politik das „Bohren harter Bretter“ sei oder wenn erörtert wird, ob der Protestantismus „Schuld“ am Kapitalismus trage. Doch es war nicht unsere Welt, die Weber zu seinen Theorien inspirierte. Dirk Kaesler rekonstruiert die Entstehung von Webers Werk im Kontext der damaligen Ideen und Kontroversen, zeichnet seine wissenschaftlichen und politischen Aktivitäten nach und entschlüsselt eindrucksvoll den Menschen Max Weber. Dabei wird deutlich, wie sehr Leben und Werk dieses brillanten Theoretikers und düsteren Visionärs, dessen eigentliche Leidenschaft der Politik galt, geprägt waren durch seinen familiären Hintergrund, durch Vorfahren, Eltern und Verwandte, durch alte Kaufmannsdynastien, aufgeklärte Protestantinnen und einen pragmatischen Politiker.

Briefe 1909-1910

Author: Max Weber

Publisher: Mohr Siebeck

ISBN: 9783161463082

Category:

Page: N.A

View: 3731

Internationales Handbuch der Gewaltforschung

Author: Wilhelm Heitmeyer,John Hagan

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3322803767

Category: Social Science

Page: 1583

View: 6011

Die Forschung zur Gewalt in modernen westlichen Gesellschaften hat in den letzten Jahren zugenommen. Die Erklärungen dafür sind zahlreich: tatsächlicher Anstieg bei bestimmten Gewaltvarianten, neue Sensibilitäten, Rückkehr alter Gewaltformen, Verlagerung von Gewalt in andere gesellschaftliche Bereiche etc. Bisher fehlt jedoch ein systematischer Überblick über die tatsächlichen Entwicklungen. Das vorliegende Handbuch informiert umfassend über Gewalt als soziales Phänomen. Dabei wird fast allen Facetten dieses Themas Rechnung getragen: · Sozialstrukturelle Verhältnisse und Gewalt, · Sozialisation und Lernen von Gewalt, · Gewalterfahrungen und Gewalttätigkeit, · Gewaltopfer, · Gewalt in gesellschaftlichen Institutionen, · Gewalt durch politische Gruppen, · Gewaltdiskurse etc. In 62 Artikeln von Autorinnen und Autoren aus zehn Ländern liefert der Band ein komplexes, transdisziplinäres Bild eines Forschungsfeldes zwischen Ordnung, Zerstörung und Macht.

Handbuch Organisationstypen

Author: Maja Apelt,Veronika Tacke

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3531933124

Category: Social Science

Page: 402

View: 9023

Die Organisationssoziologie ist es gewohnt, ihren Gegenstand anhand eines allgemeinen Begriffs der Organisation zu beschreiben. Zwangsläufig aber hat sie es stets mit besonderen Typen der Organisation zu tun, seien es Unternehmen, Universitäten, Verwaltungen, Kirchen, Parteien, Schulen, Krankenhäuser, Wohlfahrts- oder Protestorganisationen. Auf unterschiedlichen Ebenen der typologischen Generalisierung tragen die Beiträge des Handbuchs das Wissen über eine Vielfalt moderner Organisationen zusammen, ohne dabei grundsätzliche Fragen der einheitlichen Typologiebildung aus dem Blick zu verlieren.

Wirtschaftssoziologie nach Max Weber

Gesellschaftstheoretische Perspektiven und Analysen der Wirtschaft

Author: Andrea Maurer

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3531925245

Category: Social Science

Page: 283

View: 9721

Der Band 'Wirtschaftssoziologie nach Max Weber' bündelt die Einsichten international renommierter SozialwissenschaftlerInnen und zeigt, wie „nach“ Max Weber eine theoretisch fundierte und empirisch fruchtbare Soziologie der Wirtschaft aussehen kann. Neben methodologischen Prinzipien stehen auch die Leitbegriffe Webers auf dem Prüfstand und wird erstmals die Heuristik Webers bei der Analyse von Unternehmen, Konsum, Finanzmärkten, Religion u.a. im Lichte der neuen Wirtschaftssoziologie erprobt. Mit Beiträgen von: Richard Swedberg (Cornell), Zenonas Norkus (Vilnius), Mathias Erlei (Clausthal), Gertraude Mikl-Horke (Wien), Andrea Maurer (München), Jörg Rössel (Zürich), Anne Koch (München), Thomas Schwinn (Heidelberg), Uwe Schimank (Bremen) und Ingo Schulz-Schaeffer (Duisburg-Essen).

Das Weber-Paradigma

Studien zur Weiterentwicklung von Max Webers Forschungsprogramm

Author: Gert Albert,Agathe Bienfait,Steffen Sigmund,Claus Wendt

Publisher: Mohr Siebeck

ISBN: 9783161488269

Category: Social Science

Page: 406

View: 3623

English summary: This volume is based on a colloquium held in April 2003 in Heidelberg. In their articles, the authors' goal is to establish Max Weber's research program as an independent and productive Weber paradigm apart from the other dominant approaches in the social sciences. The meeting of scholars whose backgrounds are in completely different disciplines resulted in a collection of essays which, due to their productive variety of subjects and approaches, provide a fundamental guideline to the paradigmatic consolidation of Weber's thinking. German description: ... Der vorliegende Band zeigt gerade in der Vielfalt der Themenbereiche, aber auch in der Varietat der Anknupfungs- und Abgrenzungspunkte zum Weber-Paradigma die Fruchtbarkeit des Ansatzes von Max Weber weit uber den Bereich einer eng verstandenen Soziologie hinaus. Fur besonders wichtig halte ich die daraus hervorgehenden Hinweise zu einer Wiedergewinnung einer Einheit der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften auf hoherem Niveau, d.h. unter Anerkenntnis fachwissenschaftlicher Ausdifferenzierungsprozesse in den letzten hundert Jahren. Gerade in diesem Sinne ist Max Weber auch und gerade heute noch ein besonders bedeutender Sozialwissenschaftler und daher gerade in methodischer Hinsicht sehr viel moderner als viele seiner gegenwartigen Kritiker. Hans G. Nutzinger in Kolner Zeitschrift fur Soziologie und Sozialpsychologie, H 4 (2004), S. 747-751

Organisationskommunikation von Max Weber zu Niklas Luhmann

Wie interdisziplinäre Theoriebildung gelingen kann

Author: Manfred Rühl

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3658089245

Category: Language Arts & Disciplines

Page: 31

View: 2059

Seit ihren Anfängen stellt die Kommunikationswissenschaft die menschliche Kommunikation [human communication] in den Mittelpunkt (Dance, 1967; A. G. Smith, 1966; Schramm, 1980). Der Begriff Organisation ist seit dem 19. Jahrhundert in sozialwissenschaftlichem Gebrauch (Luhmann, 1964). Für Probleme der Organisationskommunikation [organizational communication] erstellt W. Charles Redding (1972) einen ersten Forschungsüberblick, und Karlene H. Roberts et al. (1974, S. 501) konstatieren: "Organizational communication appears to be in an identity crisis." Üblicherweise werden Anfänge der Organisationskommunikation mit Messungen organisatorischer Arbeit in Industriebetrieben durch die Ingenieure Frederick W. Taylor (1911) und Henri Fayol (1916) in Zusammenhang gebracht. Die junge deutsche Betriebswirtschaftslehre (Plenge, 1919) suchte nach der richtigen Betriebsführung [management], und die sozialpsychologisch-empirisch operierenden Hawthorne-Studien (Mayo, 1933; Roethlisberger & Dickson, 1939) experimentierten in tayloristisch bestimmten Arbeitsorganisationen. Mit seiner Bürokratieforschung eröffnete Max Weber (1922) das Theoretisieren über sinnmachendes Handeln rationaler Organisation. Mary Parker Follett (1941), Chester I. Barnard (1938, 1948) und Herbert A. Simon (1945, 1958) problematisierten Verbindungen zwischen Organisation, Entscheidung und Kommunikation. Und Niklas Luhmann (2000) empfahl, die Organisation nicht länger als eine, durch Hierarchie und Zweck/Mittel-Beziehungen strukturierte Gegebenheit hinzunehmen, vielmehr ein autopoietisches System zu rekonstruieren, das sich durch Kommunikation und Entscheidungsprogramme selbst reproduziert. Im deutschen Sprachraum setzt sich die Journalismusforschung am ehesten mit dieser Entwicklung auseinander.

Handbuch Soziologische Theorien

Author: Georg Kneer,Markus Schroer

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3531916009

Category: Social Science

Page: 553

View: 3281

Allem Krisengerede zum Trotz hat die Soziologie in den letzten Jahren eine ungemeine Produktivität entfaltet. Gerade auch auf dem Gebiet der allgemeinen Theoriebildung sind eine Vielzahl von Innovationen und Weiterentwicklungen zu beobachten. Hierdurch hat das Spektrum soziologischer Grundlagentheorien nicht nur eine beträchtliche Erweiterung, sondern auch bemerkenswerte Umstellungen erfahren. Das "Handbuch Soziologische Theorien" gibt einen Überblick über die differenzierte und weit verzweigte soziologische Theorienlandschaft der Gegenwart. In mehr als zwanzig Einzelbeiträgen werden die international derzeit wichtigsten Theorieangebote, angefangen bei der Aktor-Netzwerk-Theorie über Feministische Theorien und Praxistheorien bis hin zur Verstehenden Soziologie, dargestellt und diskutiert. Die gut lesbaren Beiträge führen in die Prämissen und begrifflichen Ausgangspunkte der einzelnen Theorieansätze ein, zeichnen in komprimierter Form ihre konzeptionellen Ausrichtungen und zentralen Argumentationslinien nach, diskutieren Einwände der Kritiker sowie Entgegnungen ihrer Protagonisten und positionieren die Ansätze im internationalen Theoriediskurs. Das Handbuch Soziologische Theorien besticht durch die Breite der getroffenen Theorienauswahl, seine inhaltliche Ausgestaltung sowie durch die Qualität seiner Einzelbeiträge.

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